Beim morgendlichen Studium der Zeitung, stolpere ich über einen Artikel auf der Hauptseite, zum Thema „Benotung“. Dort verkündet die Ministerien aus NRW – auf die Vergabe von Noten bis einschließlich Klasse 3, kann zukünftig verzichtet werden. Die Schulkonferenz entscheidet, ob Noten oder Berichtszeugnisse erstellt werden. Mal abgesehen von dem Sachverhalt, ob diese Reform zu den Thema der „offenen Eingangsklassen“ passt oder nicht, habe ich mir folgende Frage gestellt.

Sollten massive Änderungen/ Reformen nicht zumindest vorab irgendwie in der Organisation, bei den Mitarbeitern zur Kenntnis genommen werden. Sollte man als Führungsverantwortlicher nicht auch und insbesondere nach innen kommunizieren. Ich bin gespannt, wie viele Eltern heute Morgen auf den Schulhof stehen und die Nachricht diskutieren – eventuell eine Lehrkraft ansprechen, was denn nun mit den Halbjahreszeugnissen ist und warum man nicht seitens der Schule informiert wurde. Dann stehen die Kolleginnen und Kollegen da und geben zu Protokoll, dass

  1. man nichts davon wüsste (habe die Zeitung nicht gelesen)
  2. sicherlich demnächst Infos seitens der Schule kommen
  3. Ist doch eh egal, ob Bericht oder Kopfnoten
  4. Danke für die Info – ich werde mal nachfragen

In allen Fällen stehen Sie dumm da! Wie fühlt man sich, wenn man nicht vorab informiert wird – geschweige denn, an solchen Entscheidungen beteiligt wird. Ich denke – auch Minister haben eine Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern – anerkennender Dialog funktioniert nicht über „Bande“.

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